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Herkömmliche drahtlose Kommunikationssysteme verwenden elektromagnetische (EM) Wellen zur Informationsübertragung. Dieser Ansatz ist für viele konventionelle Anwendungen, wie z.B. dem Mobilfunk, der Kabelübertragung, etc., gut geeignet. Für Anwendungen, bei denen Netzwerkknoten mit Abmessungen im Nano- oder Mikrobereich kommunizieren müssen, oder für Kommunikation in schwierigen Umgebungen, wie z.B. in Flüssigkeiten oder in explosiven Gasen, sind EM-basierte Kommunikationssysteme aber oft ungeeignet. Für solche Anwendungen wurde das neue Konzept der molekularen Kommunikation (MK) vorgeschlagen. Dabei werden Moleküle oder sehr kleine Partikel mit Abmessungen in Bereich von Mikro- bis Nanometern als Informationsträger verwendet. Während die Mehrzahl der bisherigen Arbeiten auf diesem Gebiet Nano- und Mikroanwendungen – oft mit biologischem oder medizinischem Bezug – im Fokus hatte, wird in diesem Verbundvorhaben die Eignung von MK für makroskopische industrielle Anwendungen untersucht. Zu diesem Zweck müssen die notwendigen kommunikations- und informationstheoretischen Werkzeuge, eine leistungsfähige Simulationsumgebung und flexible Testbeds und Demonstratoren entwickelt werden. Aufgrund der Heterogenität der möglichen Anwendungen und um das ganze Spektrum der realisierbaren technischen Eigenschaften untersuchen und bewerten zu können, sollen sowohl luft- als auch flüssigkeitsbasierte MK-Systeme betrachtet werden.

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